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Ratgeber 2 Min. Lesezeit

Was kostet eine Buchhaltung für KMU in der Schweiz?

Belege, Löhne, MWST-Methode, Rechtsform: was den Preis einer KMU-Buchhaltung treibt, welche Preismodelle es gibt und wie Sie die Kosten senken.

Zwei Personen besprechen im Atelier eines Altbaus ausgedruckte Layouts am grossen Tisch

«Was kostet das?» ist die erste Frage. Der Preis hängt an fünf Dingen, und die lassen sich vorhersehen. Dieser Beitrag zeigt, was den Preis treibt und wie Sie ihn beeinflussen.

Die fünf Preistreiber

1. Die Zahl der Belege. Jeder Beleg muss erfasst, kontiert und abgestimmt werden. Ob Sie 30 oder 300 Belege im Monat haben, macht den grössten Unterschied.

2. Die Löhne. Jede Lohnabrechnung, jeder Lohnausweis und jede Deklaration an AHV und Kanton ist Arbeit. Stundenlöhne, Quellensteuer und wechselndes Personal erhöhen den Aufwand.

3. Die MWST-Methode. Die effektive Methode verlangt, dass jeder Beleg mit dem richtigen Steuersatz erfasst wird, und wird vierteljährlich abgerechnet. Der Saldosteuersatz ist einfacher und halbjährlich. Mehr dazu in unserem Beitrag MWST: effektive Methode oder Saldosteuersatz?.

4. Die Rechtsform. Eine GmbH oder AG braucht einen Jahresabschluss nach Obligationenrecht und eine eigene Steuererklärung. Bei einer Einzelfirma fliesst das Geschäft in die private Steuererklärung ein.

5. Die Qualität der Vorarbeit. Eine Schuhschachtel mit Quittungen kostet mehr als digitale, laufend erfasste Belege. Das ist der Hebel, den Sie selbst in der Hand haben.

Die drei Preismodelle

Modell So funktioniert es Gut für
Nach Aufwand Stundenansatz mal Stunden Unregelmässige, schwer planbare Mandate
Pauschale Fixer Betrag pro Monat oder Jahr Stabile Betriebe mit vorhersehbarem Volumen
Software plus Mandat Softwarelizenz zum Listenpreis, Treuhand nach Umfang offeriert Betriebe, die digital arbeiten und laufend Zahlen wollen

Wichtig bei jedem Modell: Lassen Sie sich den Umfang schriftlich geben, bevor Sie unterschreiben. Was ist inbegriffen, was kostet extra? Jahresabschluss, Steuererklärung, MWST und Lohndeklarationen sind die üblichen Posten, die unterschiedlich gehandhabt werden.

So senken Sie die Kosten

  • Belege digital und laufend erfassen, statt sie zu sammeln. Ein Foto kostet Sie Sekunden und spart der Treuhänderin Minuten.
  • Die Bank anbinden. Ein automatischer Bankabgleich ersetzt das Abtippen von Kontoauszügen.
  • Fragen sofort beantworten. Rückfragen im Frühling zu Belegen vom Januar kosten allen Zeit.
  • Die richtige MWST-Methode wählen. Eine Vergleichsrechnung mit Ihren Zahlen lohnt sich.

Was clyo kostet

Die Software kostet ab CHF 29 im Monat bei jährlicher Rechnung (Essential), CHF 49 (Start-up) oder CHF 69 (KMU). Alle Module sind in jedem Paket enthalten; es unterscheiden sich Zugriff und Anzahl Benutzer. Die Treuhandleistung offerieren wir nach Ihrem Umfang, vor dem Vertrag.

Mit dem Kostenrechner sehen Sie in einer Minute, welches Paket passt und welcher Treuhand-Umfang bei Ihnen anfällt.

Stand: September 2026.

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